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«Du kannst jederzeit alles verlieren»

«Ich trinke 40 Espressi am Tag», sagt Carmen Reinhart. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Sie beschäftigen sich intensiv mit Staatsverschuldung und deren Folgen. Jetzt mal ehrlich: Kracht die Weltwirtschaft bald zusammen?

Also sollen wir uns Sorgen machen?

Wie kann man das noch verhindern?

Die Pleite von Lehman Brothers und damit die Finanzkrise ist jetzt zehn Jahre her. Ist das Finanzsystem heute stabiler als früher?

Das ist eine sehr deutliche und wenig beruhigende Aussage.

Finanzkrisen sind seit langem Ihr Forschungsgegenstand. Warum sind Sie so besessen von dem Thema?

… Bear Stearns, die schliesslich in der Finanzkrise 2008 unterging.

Trotzdem blieben Sie nicht lange im Finanzsektor an der Wallstreet.

Wenn Sie aber doch forschen wollten, warum gingen Sie zuerst an die Wallstreet?

Sie sagen uns jetzt aber nicht, dass die grosse Schuldenkritikerin Carmen Reinhart damals selbst verschuldet war?

Sie haben eine geradlinige akademische Karriere hingelegt, aber man weiss wenig über Ihre Zeit in Kuba, wo Sie geboren wurden. Wie beeinflussen Sie Ihre Wurzeln?

Wie war das damals, als Sie in den USA ankamen?

Inwiefern?

Vermissen Sie das Land?

Haben die Erfahrungen aus der Kindheit Ihren Umgang mit Geld geprägt?