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Entzückende Kurven

1.22 Franken pro Euro und mehr: Endlich kommen von der Währungsfront gute Nachrichten. Für die Nationalbank wird die Lage immer komfortabler. Hinter dem erstarkten Euro stehen mehrere Gründe.

Der «Risk-On»-Modus ist zurückgekehrt: Broker an der Frankfurter Börse.
Der «Risk-On»-Modus ist zurückgekehrt: Broker an der Frankfurter Börse.
Keystone
Will den Euro nicht weiter schwächen: EZB-Präsident Mario Draghi.
Will den Euro nicht weiter schwächen: EZB-Präsident Mario Draghi.
Keystone
Weiterhin fallende Preise rechtfertigen die Untergrenze: Ausverkauf in Zürich.
Weiterhin fallende Preise rechtfertigen die Untergrenze: Ausverkauf in Zürich.
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Auf den Finanzmärkten kann es manchmal schnell gehen. Kaum zwei Wochen alt ist das Jahr 2013. Und bereits zeichnet sich eine Verschiebung im Währungsgefüge ab. Die helvetische Währung verliert im Vergleich zum Euro an Wert – und zwar rapide. Innerhalb der letzten vier Tage stieg der Eurokurs von rund 1.2090 auf gegen 1.2250 Franken (stand um 11 Uhr am Montagmorgen). Das hilft unter anderem der Schweizer Exportwirtschaft, deren Produkte für ausländische Käufer günstiger werden. Für sie ist die Einschätzung von CS-Währungsstratege Marcus Hettinger verheissungsvoll. Hettinger hält den aktuellen Anstieg keineswegs für ein Strohfeuer. Im Gegenteil, so der Ökonom zu Redaktion Tamedia: «Der Franken hat weiteres Abschwächungspotenzial.»

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