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Ein fleischgewordenes Neutrum fordert die Geldelite heraus

«Irrsinnige» EZB: Was steckt hinter den Vorwürfen der Femen-nahen Aktivistin, die gestern Mario Draghi beschimpfte? Eine philosophische Spurensuche.

«ECB DICK-TATORSHIP»: Zweideutig eindeutige Worte auf dem T-Shirt der Atkivistin, die am EZB-Sitz in Frankfurt für eine Schrecksekunde sorgte. (15. April 2015)
«ECB DICK-TATORSHIP»: Zweideutig eindeutige Worte auf dem T-Shirt der Atkivistin, die am EZB-Sitz in Frankfurt für eine Schrecksekunde sorgte. (15. April 2015)
Keystone

Mario Draghi stand am Mittwoch die Angst ins Gesicht geschrieben. Kurz zuvor hatte der 67-Jährige mit seinen einleitenden Bemerkungen zur geldpolitischen Lage Europas begonnen. So, wie es der Italiener immer tut, wenn er in Frankfurt die Zinsentscheide der Europäischen Zentralbank (EZB) den Pressevertretern näherbringt. Doch am vergangenen Mittwoch stürmte plötzlich eine junge Frau auf Draghi los. «Sie sprang mit einem recht überraschenden Satz auf den Tisch und übersäte den EZB-Präsidenten mit Konfetti und skandierte ‹End ECB dictatorship!›», so ein Augenzeuge.

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