Zum Hauptinhalt springen

Der Euro fällt und fällt – doch die Nationalbank darf nichts tun

Erstmals seit der Finanzkrise sinkt die Notenbankgeldmenge. Das heizt den Frankenkurs weiter an. Nun befürchten Gewerkschaften und die Wirtschaftsverbände Produktionsverlagerungen ins Ausland.

Versteckt und klammheimlich: Philipp Hildebrand, Präsident der Nationalbank, hat einen geldpolitischen Kurswandel durchgezogen.
Versteckt und klammheimlich: Philipp Hildebrand, Präsident der Nationalbank, hat einen geldpolitischen Kurswandel durchgezogen.
Keystone

Der Schweizer Franken hat gegenüber dem Euro ein Allzeithoch erreicht. Gestern Morgen kostete 1 Euro noch knapp 1 Franken 31 Rappen – so wenig wie noch nie zuvor. Auch der Dollar büsste gegenüber dem Franken deutlich an Terrain ein. Der Kurs der US-Währung sank auf 1.06 Franken.

Gegen Ende des Tages erholte sich der Euro zwar wieder ein wenig, doch mit einem Minus von 16 Prozent innert einem Jahr wird der Euro zu einem echten Problem für die Schweizer Wirtschaft. Und das wird wohl so bleiben. Beide Grossbanken prognostizieren für das ganze nächste Jahr einen Kurs von durchschnittlich 1.30 Franken.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.