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Den Schweizern wird der Appetit auf Hypotheken verdorben

Alle staatlichen Akteure sind sich einig: Die Nachfrage nach Hypotheken muss rasch gebremst werden. Das bedeutet für die Bürger vor allem massiv höhere Preise. Die Banken wehren sich.

Weil die Banken sich gegen eine Verschärfung der Selbstregulierung bei den Hypotheken wehren, ist nun der Bund am Zug: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Serge Gaillard, Direktor der Finanzverwaltung, an einer Pressekonferenz.
Weil die Banken sich gegen eine Verschärfung der Selbstregulierung bei den Hypotheken wehren, ist nun der Bund am Zug: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf und Serge Gaillard, Direktor der Finanzverwaltung, an einer Pressekonferenz.
Keystone

Banken und Behörden sprechen nicht mehr miteinander. Nachdem bislang die Pflichten der Banken bei der Hypothekenvergabe im Fokus waren, wurden seit Anfang Jahr auch neue Regeln diskutiert, die die Nachfrage nach Hypotheken in der Schweiz bremsen sollen. Also darüber, wie Hypotheken für die Kunden teurer gemacht werden. Ende letzter Woche gab Claude-Alain Margelisch, Direktor der Bankiervereinigung (SBV), im Gespräch mit Journalisten aber bekannt, dass sein Verband die Gespräche gestoppt habe. Die Regulatoren hätten Druck ausgeübt und von den Banken eine Änderung der Selbstregulierung verlangt. «Damit sind wir aber nicht mehr einverstanden», so Margelisch gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

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