Zum Hauptinhalt springen

G20-Vertreter treten zu Ende des Gipfels erneut zusammen

Seoul In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind die Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte (G20) zum Abschluss ihres Gipfels zusammengekommen.

Sie wollen die Weichen für dauerhaftes und ausgeglichenes Wachstum in der Welt stellen. Zudem wollen sie die Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) absegnen, die Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien mehr Einfluss verleiht. Zunächst war das Treffen vom Streit zwischen den USA und den Exportmeistern China und Deutschland beherrscht worden. US-Präsident Barack Obama konnte sich nicht mit seinem Wunsch durchsetzen, hohe Handelsüberschüsse zu deckeln. Unter anderem stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel quer. Es heisst, in der Abschlusserklärung werden die Fragen der Handelsüberschüsse und der künftigen Wechselkurse an die folgende französische G20-Präsidentschaft übergeben. Langfristig soll eine Art «Frühwarnsystem» geschaffen werden, um die Kapital- und Waren besser zu überwachen. Die G20-Staaten kommen seit Ausbruch der schweren Weltwirtschaftskrise vor zwei Jahren regelmässig zusammen. Nach der akuten Krisenbekämpfung geht es nun um langfristige Sicherung von Wachstum und Wohlstand.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch