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Frankreichs Staatschef fliegt in «Air Sarko One» zu G-20-Gipfel

Paris Die Flugreise von Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy zum G-20-Gipfel in Seoul ist eine besondere: Der französische Präsident unternahm den Flug am Donnerstag erstmals in seiner neuen, luxuriös ausgestatteten Präsidentenmaschine.

Das von der Presse nach dem US-Präsidentenflugzeug «Air Force One» bereits spöttisch «Air Sarko One» getaufte Flugzeug brachte Sarkozy Kritik wegen der hohen Kosten ein. Die Maschine vom Typ Airbus A330-200 ersetzt zwei ältere Flugzeuge. Während der Präsident angesichts der Löcher im Staatshaushalt zwar eine traditionelle Gartenparty des Präsidenten zum Nationalfeiertag am 14. Juli demonstrativ strich, hielt er an seinem neuen Transportmittel fest. Der Kauf der Maschine und ihr Umbau haben den französischen Staat 176 Mio. Euro gekostet. Die Anzahl der Sitzplätze wurde von 324 auf rund 60 verkleinert, um Platz unter anderem für einen Ruheraum, ein Badezimmer und einen Konferenzraum zu schaffen. Zudem verfügt Sarkozy in dem Flugzeug nach Angaben des Verteidigungsministeriums über alle «modernen, sicheren und zuverlässigen» Kommunikationsmittel.

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