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Flughafen-Debakel lastet auf Air Berlin

Frankfurt Die kurzfristig abgesagte Eröffnung des neuen Flughafens Berlin-Brandenburg hat bei Air Berlin zu einem Passagierrückgang geführt.

Im Juni beförderte Deutschlands zweitgrösste Fluggesellschaft rund 3,3 Millionen Fluggäste und damit fünf Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Auslastung sank um einen Prozentpunkt auf 79 Prozent. Im Halbjahresvergleich registrierte das Unternehmen aber nach wie vor eine steigende Auslastung bei sinkenden Fluggastzahlen, wie es am Freitag mitteilte. Air Berlin beförderte von Januar bis Juni rund 15,557 Millionen Fluggäste. Das entspricht einem Minus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Fluggesellschaft hat aber nicht nur mit den Problemen an ihrem Drehkreuz zu kämpfen. Unter anderem machen der Fluggesellschaft hohe Treibstoffkosten sowie der Einbruch der Nachfrage nach Flügen in die von politischen Unruhen betroffenen nordafrikanischen Tourismusländern wie Tunesien und Ägypten zu schaffen. Die Air Berlin ist nach Passagierzahlen gerechnet die zweitgrösste Fluggesellschaft am Flughafen Zürich. Sie bedient auch die Flughäfen Basel und Genf.

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