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Fed-Vizechefin sieht Raum für weitere Lockerung der Geldpolitik

San Francisco Die Vizechefin der US-Notenbank, Janet Yellen, sieht noch Spielraum für eine geldpolitische Lockerung als Hilfe für die schwächelnde Wirtschaft.

Die Kursturbulenzen an den Finanzmärkten wegen der europäischen Schuldenkrise und die allgemeine Unsicherheit über die Konjunkturaussichten hätten die Risiken für die Weltwirtschaft erhöht, sagte Yellen am Dienstag in San Francisco. Eine verbesserte Orientierungshilfe zur Entwicklung der Zinsen und zusätzliche Aufkäufe von langlaufenden Wertpapieren kämen als Massnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur in Frage. Yellen plädierte zudem für zusätzliche Schritte, um den lahmenden Häusermarkt unter die Arme zu greifen. Die Fed hatte den Leitzins am 2. November erwartungsgemäss bei null bis 0,25 Prozent belassen. Zentralbankchef Ben Bernanke sagte nach dem Zinsbeschluss, das Wachstumstempo dürfte langsam bleiben. Bernanke bekräftigte damals, er sei «nötigenfalls bereit für weitere Massnahmen, um die wirtschaftliche Erholung zu sichern und die Preise stabil zu halten».

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