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Falciani-Affäre: HSBC zufrieden mit französischem Urteil

Die Bank HSBC (Schweiz) ist zufrieden mit dem Urteil des Pariser Kassationsgerichts zum Fall des Datendiebs Hervé Falcani.

Demnach sind die gestohlenen HSBC-Daten des ehemaligen Informatikers illegal und dürfen vom französischen Fiskus nicht benutzt werden. «Wir sind zufrieden, dass das Gericht anerkannt hat, dass die Daten illegal erworben worden sind», sagte HSBC-Sprecher Pascal Dubey der Nachrichenagentur sda. Das am Dienstag publizierte Urteil ist rechtskräftig. In seinem Urteil hat das Kassationsgericht festgehalten, dass die Dateien von den Steuerfahndern nicht als Beweisstücke benutzt werden dürfen. Damit wird ein erster Entscheid des Pariser Appellationsgerichts bestätigt. Ein Rekurs ist nicht mehr möglich. HSBC war 2009 in die Schlagzeilen geraten, als sie bekannt geben musste, dass rund 15'000 Kunden von einem Datendiebstahl durch den ehemaligen HSBC-Informatiker Hervé Falciani in den Jahren 2006 und 2007 betroffen waren. Viele französische Kunden waren tangiert, nachdem die Behörden in Frankreich Ende 2009 bei Falciani gestohlene Daten beschlagnahmt hatten.

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