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EZB: Kein Staatsanleihenkauf trotz zugespitzter Schuldenkrise

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) hat trotz Zuspitzung der Schuldenkrise in der vergangenen Woche abermals keine Staatsanleihen gekauft.

Dies teilte die Notenbank am Montag in Frankfurt mit. Damit ist die EZB bereits die 16. Woche in Folge nicht am Anleihenmarkt in Erscheinung getreten. In der vergangenen Woche waren am Markt Gerüchte über erneute Anleihenkäufe durch die EZB aufgekommen. Zur Stützung des europäischen Rentenmarkts hatte die EZB im Mai 2010 den Ankauf von Staatsanleihen beschlossen. Damit flankiert sie den milliardenschweren Rettungsschirm von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) für finanzschwache Euroländer, deren Bonität im Zuge der Schuldenkrise unter Druck geraten ist. Zugleich hatte die EZB angekündigt, die aus den Anleihekäufen resultierende Überschussliquidität abzuziehen, um möglichen Inflationsgefahren entgegenzuwirken. Zuletzt hatten EZB-Vertreter signalisiert, dass keine weiteren Staatsanleihenkäufe mehr vorgesehen sind.

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