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Euro-Zone soll eigenen Haushalt kriegen und Schulden machen können

Brüssel Die Präsidenten der EU-Kommission, der Euro-Gruppe und der Europäischen Zentralbank wollen der Euro-Zone langfristig ein eigenes Budget und die Möglichkeit zur Kreditaufnahme geben.

Solche zentrale Insignien der Eigenständigkeit sollen der europäischen Einheitswährung zu einer stabileren Basis verhelfen. Mit den jüngsten Vorschlägen für eine Weiterentwicklung der Währungsunion setzt das bislang durch Europa geisternde Skelett vom Euro-Zonen-Budget schon etwas Fleisch an. Der Zwischenbericht von José Manuel Barroso, Herman van Rompuy, Jean-Claude Juncker und Mario Draghi lässt aber viele Fragen offen. Diese sollen in einer ersten Beratungsrunde am Gipfeltreffen der EU- Staats- und Regierungschefs vom kommenden Donnerstag diskutiert werden. Der Euro-Haushalt soll laut dem Zwischenbericht zweifach genutzt werden: Zum einen um Ländern zu helfen, die von einem wirtschaftlichen Schock getroffen werden. Zum anderen könnten mit dem Budget Strukturreformen belohnt werden. Nicht geplant seien hingegen dauerhafte Transfers, heisst es in dem Bericht.

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