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Euro-Minister: Griechenland bekommt Finanzspritze

Brüssel Das pleitebedrohte Griechenland bekommt die dringend benötigte nächste Finanzspritze von 8 Milliarden

Milliarden Euro. Die Euro-Finanzminister zeigten sich vor ihrem Treffen am Dienstag in Brüssel entschlossen, diese Kredittranche noch am Abend freizugeben. Athen habe «alle Bedingungen erfüllt», sagte der luxemburgische Ressortchef Luc Frieden. Auch die österreichische Finanzministerin Maria Fekter antwortete auf die Frage, ob das Geld ausgezahlt werde: «Ja.» Das Geld stammt aus dem alten Hilfsprogramm für Athen von 2010. Ohne diese Rate wäre Griechenland Anfang Dezember pleite. Die Euro- Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten diese - bereits von den Finanzministern gebilligte - Auszahlung Anfang November auf Eis gelegt. Grund dafür war, dass Griechenland eine Volksabstimmung über das Spar- und Reformpaket angekündigt hatte. Diese ist aber längst wieder vom Tisch. Auf Druck der EU haben sich inzwischen alle griechischen Spitzenpolitiker verbindlich zu dem Sparpaket bekannt.

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