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Euro-Krise bremst Peugeot-Absatz aus

Paris Die sinkende Nachfrage nach Autos im krisengeplagten Südeuropa macht PSA Peugeot Citroen schwer zu schaffen.

Der Nachfrageeinbruch in wichtigen Märkten bescherte Frankreichs grösstem Autohersteller im ersten Halbjahr 2012 einen Absatzrückgang um knapp 11 Prozent auf 1,6 Millionen Wagen. In Europa sank der Marktanteil von Peugeot um einen Prozentpunkt auf 12,9 Prozent. Besonders schlecht lief es für die Franzosen in Italien. Dort brach der Absatz um gut ein Fünftel ein. Auf dem französischen Heimatmarkt gingen die Verkäufe um gut 13 Prozent zurück. Wie seine Wettbewerber kämpft PSA dort mit grossen Überkapazitäten. Einige Werke sind zu weniger als 50 Prozent ausgelastet. Der Autohersteller wies aber einen Bericht der Wochenzeitung «La Tribune» zurück, wonach er bei der Pariser Regierung Notkredite beantragt haben soll. Das in einer Europa-Allianz mit der Opel- Mutter General Motors kooperierende Unternehmen bereitet derzeit eine neue Sparrunde vor. «Mit Frankreich, Spanien und Italien stecken die traditionell starken Märkte für Peugeot und Citroen in einer tiefen Krise», erklärte Europas zweitgrösster Autohersteller weiter. Doch auch in Lateinamerika läuft es für den Konzern aus Paris nicht rund: Vor allem eine Anhebung von Importsteuern in Brasilien liess den Absatz in Lateinamerika um 21 Prozent einbrechen, während der Gesamtmarkt stagnierte. Wachstumsimpulse kamen dagegen aus Russland und China: In Russland brachte Peugeot rund sieben Prozent mehr Fahrzeuge an die Kunden, in der Volksrepublik waren es sogar 17 Prozent mehr. Hier baut das Unternehmen seine Produktion aus.

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