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Euro verliert weiter an Wert - unter 1.16 Franken

Frankfurt/Zürich Wegen der Angst vor einem Überschwappen der Schuldenkrise auf Italien hat der Euro am Dienstag weiter an Wert verloren.

Die Gemeinschaftswährung notierte am Vormittag gemäss der Online-Handelsplattform Swissquote bei 1.1631 Fr. und damit knapp einen Rappen tiefer als am Vortag. Der Euro unterbot das Rekordtief vom Montag zeitweise deutlich - er fiel bis auf 1.1752 Franken. Neben den finanziellen Problemen Italiens drückten auch Diskussionen über eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des hochverschuldeten Griechenlands auf den Wechselkurs. Gegenüber dem Dollar rutschte der Euro auf 1.3875 und lag damit mehr als einen US-Cent niedriger als am Vorabend. Händler begründeten die Flucht vom Euro zum Franken auch mit dem Anstieg der Renditen am Anleihemarkt. So kletterten die Zinsen für die zehnjährigen italienischen Staatsanleihen auf über sechs Prozent und notierten damit so hoch wie noch nie seit der Einführung des Euro 1999. Die Euro-Gruppe schliesst einen teilweisen Zahlungsausfall Griechenlands inzwischen nicht mehr aus, wie der niederländische Finanzminister am Dienstagmorgen in Brüssel erklärte. Hingegen bekräftigte die Europäische Zentralbank ihre Position, dass die Erklärung eines teilweisen Zahlungsausfalls für Griechenland durch die Ratingagenturen verhindert werden müsse.

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