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EU unterstützt griechische Firmen mit 500 Millionen Euro

Brüssel Die EU-Kommission greift kleinen und mittleren Unternehmen im krisengeschüttelten Griechenland mit regionalen Fördergeldern unter die Arme.

Von Mitte November an werde ein Fonds mit rund 500 Millionen Euro für den griechischen Mittelstand bereitstehen, sagte EU-Regionalkommissar Johannes Hahn am Donnerstag in Brüssel. Daraus könnten Betriebe Zuschüsse erhalten, es würden aber auch Garantien für Kredite gegeben. Für griechische Firmen ist es derzeit ein grosses Problem, Darlehen zu bekommen. Mit dem Strukturfonds will die EU-Kommission Wachstumsimpulse geben. «Die derzeitige Wirtschafts- und Finanzlage macht eine besondere Art des Eingreifens nötig», sagte EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor. Das Land rufe zu wenig europäische Fördergelder ab, da diese gegenfinanziert werden müssten und Athen das Geld dafür fehle. Nun setzt die Kommission die von Athen nicht genutzten Mittel auf diese neue Weise ein. Bereits im Juni hatte der EU-Gipfel beschlossen, Griechenland mit administrativer Hilfe zu unterstützen, damit das Land europäische Hilfsgelder schneller beantragen kann. Derzeit ist eine EU-Taskforce in Griechenland vor Ort und hilft den Griechen, ihre Hausaufgaben zu erledigen.

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