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EU und China vereinbaren bessere Produkt-Überwachung

Peking Die Europäische Union und China haben eine bessere Überwachung von Exportprodukten vereinbart, vor allem von Lebensmitteln.

Die Kontrollen deckten die gesamte Produktionskette ab, von der Herstellung bis zum Verkauf, sagte EU- Gesundheitskommissar John Dalli am Dienstag in Peking. Er verwies auf ein ähnliches Abkommen von 2008, in dem eine schärfere Überwachung von Spielwaren, Möbeln, Schuhen, Kleidung und Medikamenten vereinbart worden war. Dieses Abkommen habe bereits «Früchte getragen»: Die Zahl der gefährlichen Produkte aus China sei in den vergangenen zwei Jahren zurückgegangen. Die EU hatte im Mai vergangenes Jahr mitgeteilt, dass immer mehr gefährliche Güter verboten, vom Markt genommen oder zurückgerufen werden. Die meisten davon stammen aus China. Die hohe Zahl der Entdeckungen erklärte die Kommission aber vor allem mit besseren Ermittlungen und auch mit der verstärkten Zusammenarbeit mit den Ursprungsländern wie China. In umgekehrter Richtung ist es nach den Worten von EU-Kommissar Dalli «nicht leicht, die Tische der Chinesen zu erreichen». Die Vorschriften für die Einfuhr von Lebensmitteln aus Europa seien «komplex». Es gebe aber immerhin Fortschritte beim Export von Wein und anderen Alkoholika nach China. Für die EU ist China nach den USA der zweitwichtigste Exportmarkt. Für die Volksrepublik sind die Länder der EU der grösste Abnehmer chinesischer Waren.

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