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EU senkt Wachstumsprognose für Irland

Dublin Die globale Konjunkturflaute droht die Erholung im kriselnden Irland abzubremsen.

Wegen trüberer Aussichten für die stark exportorientierte Wirtschaft senkte die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für den unter den Euro-Rettungsschirm geflohenen Staat. Dies geht aus dem am Mittwoch im irischen Parlament zirkulierenden jüngsten Bericht der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF hervor, die die Sparvorgaben der internationalen Geldgeber überwacht. Die Brüsseler Behörde kappte demnach die Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt im kommenden Jahr auf 1,4 Prozent von noch im Mai vorhergesagten 1,9 Prozent. Für 2012 wurde sie auf 0,4 von 0,5 Prozent gesenkt. Der hoch verschuldete Staat befindet sich seit einiger Zeit auf Erholungskurs und dürfte im Gegensatz zu den anderen Euro- Krisenländern eine Rezession in diesem Jahr vermeiden. Allerdings wachsen mit der Prognosesenkung neue Zweifel, dass die Wirtschaft schnell genug wachsen kann, damit das erst kürzlich an den Markt für langfristige Staatsanleihen zurückgekehrte Land sich bald wieder unabhängig refinanzieren kann. EU und IWF greifen derzeit Irland mit einem Hilfspaket über 85 Milliarden Euro unter die Armee.

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