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Estland führt als 17. Staat den Euro ein

Tallinn Der Kreis der Euro-Staaten hat sich zum Jahreswechsel um ein Mitglied erweitert: Estland führte um Mitternacht (Ortszeit, 23.00 Uhr MEZ) als 17.

Staat die europäische Gemeinschaftwährung ein. Die Baltenrepublik ist nach Slowenien und der Slowakei das dritte Land aus dem ehemaligen Ostblock, das den Euro als Zahlungsmittel übernimmt. Estlands Beitritt gilt angesichts der anhaltenden Krisen in Griechenland und Irland als Vertrauensbeweis für die Gemeinschaftswährung. Regierungschef Andrus Ansip zog den symbolischen ersten Euro- Schein aus einem Geldautomaten, der eigens dafür vor der Oper in der Hauptstadt Tallinn aufgestellt worden war. Die Einheitswährung tritt an die Stelle der estnischen Krone, die wiederum 1992 den sowjetischen Rubel nach der Unabhängigkeit Estlands ersetzt hatte. EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso begrüsste den Beitritt der Esten zum gemeinsamen Währungsgebiet. «Das ist ein starkes Zeichen für die Attraktivität und Stabilität, die der Euro den Mitgliedern der Europäischen Union bringt», erklärte er. «Der Euro ist dazu da, das Alltagsleben zu verbessern. Estlands Beitritt bedeutet, dass nun über 330 Millionen Europäer Euro-Scheine und -Münzen in ihren Taschen haben.»

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