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Entwicklungsbank: Asien schafft 8,2 Prozent Wachstum

Manila Asien boomt nach der Weltwirtschaftskrise: Vor allem der Export erholte sich, und die Konsumausgaben nahmen ebenfalls stark zu, wie die asiatische Entwicklungsbank (ADB) in ihrer Konjunkturprognose festhält.

Die ADB erwartet inzwischen ein Wachstum von 8,2 Prozent in diesem Jahr, wie sie am Dienstag mitteilte. Im April hatte sie noch ein Wachstum von 7,5 Prozent vorhergesagt. Letztes Jahr wuchsen die Entwicklungsländer Asiens 5,4 Prozent. Dazu gehören nach ADB-Definition mehr als 40 Länder von Afghanistan über Kasachstan, Bangladesch und Indonesien bis zu den Inselstaaten im Pazifischen Ozean, sowie China, Indien und Singapur. China (&9,6 Prozent) und Indien (&8,5 Prozent) sind laut ADB wie erwartet die Zugpferde. «Die Entwicklungsländer Asiens haben den weltweiten Aufschwung angeführt», sagte ADB-Chefökonom Jong-Wha Lee. Schnelligkeit und Stärke des Aufschwungs überraschen weiter.» Einziger Wermutstropfen für die Region sei die Unsicherheit über die Entwicklung der Industrieländer. Deshalb sagt die ADB für das kommende Jahr für die Region auch «nur» ein Wachstum von 7,3 Prozent voraus. Die Region müsse die Chancen der robusten Konjunktur für Strukturreformen nutzen, forderte die ADB. Die Produktivität müsse gesteigert, die Infrastruktur verbessert und die Finanzmärkte müssten ausgebaut werden.

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