Zum Hauptinhalt springen

Entscheide zur Schuldenkrise bei weiteren Gipfeln am Mittwoch

Alle Entscheide für eine Lösung der Schuldenkrise wollen die Euro- und EU-Staats- und Regierungschefs am Mittwoch fällen.

Das erklärten die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Sonntagabend in Brüssel. Bei einer gemeinsamen Medienkonferenz versuchten die beiden Einigkeit zu demonstrieren, nachdem im Vorfeld der EU- und Euro- Gipfel vom Sonntag wiederholt von deutsch-französischen Meinungsverschiedenheiten die Rede war. Der ständige EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy betonte, dass Merkel und Sarkozy, wie auch die anderen Euro-Staaten im Sinn des Kompromisses zusammen arbeiten würden. Das bestätigte sich insofern, als Sarkozy vor den Medien bestätigte, dass für eine Effizienzsteigerung des aktuellen Euro- Rettungsschirms die Beteiligung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht mehr als Lösung in Betracht käme. Bis vor Kurzem hatte Frankreich noch auf einem Einbezug der EZB bestanden. Merkel sagte, die zwei noch bestehenden Modelle, bei denen der EFSF mehr Feuerkraft erhalten soll, müssten nun näher ausgearbeitet werden. Danach würden sie bei einem EU- und Euro-Gipfel am Mittwoch diskutiert. Am Mittwoch ist auch nochmals ein Treffen der EU- Finanzminister, im Vorfeld der beiden Gipfel vorgesehen. Am Sonntagabend gingen die Beratungen nach Abschluss des EU- Gipfels der 27 EU-Staats- und Regierungschefs im Kreis der 17 Chefs der Euro-Zone weiter. Dort würden weitere wichtige Vorarbeiten für Mittwoch geleistet, sagte Merkel.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch