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Einige Fed-Mitglieder wollen Ausweitung des Kaufprogramms

Washington Die US-Notenbank setzt weiter auf eine extrem expansive Geldpolitik zur Ankurbelung der amerikanischen Wirtschaft.

Einige Währungshüter wollen im kommenden Jahr eine Ausweitung des Kaufprogramms für Hypothekenpapiere zur Ankurbelung der amerikanischen Wirtschaft. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der letzten Fed-Sitzung vom 23./24. Oktober hervorgeht. Die Ausweitung des Programms soll nach dem Willen einiger Ratsmitglieder dann erfolgen, wenn das Anleihentauschprogramm «Operation Twist» ausgelaufen ist, hiess es weiter in dem Protokoll. Derzeit kauft die Fed jeden Monat Hypothekenpapiere im Wert von 40 Milliarden Dollar. Ziel ist eine Stärkung der Konjunktur und eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit. Die Ratsmitglieder stellten während der Zinssitzung fest, dass die US-Wirtschaft weiterhin moderat wachse. Allerdings gebe es «deutliche Abwärtsrisiken» vor dem Hintergrund der Abkühlung der Weltwirtschaft, hiess es weiter in dem Protokoll. Auf dem besonders stark beachteten Arbeitsmarkt erkannten die Fed- Mitglieder eine Verbesserung der Lage. Die Zahl der Beschäftigten steige aber nur langsam, und die Arbeitslosigkeit bleibe nach wie vor erhöht. Die Inflation werde sich mittelfristig weiter in der Nähe der von der Fed angepeilten Marke von 2,0 Prozent bewegen, hiess es weiter. An den Finanzmärkten zeigten sich am Abend kaum Reaktionen auf die Veröffentlichung des Notenbank-Protokolls. Sowohl an den Devisenmärkten als auch am New Yorker Aktienmarkt gab es nur für kurze Zeit leichte Kursschwankungen.

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