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EFSF sammelt knapp 1,5 Milliarden Euro zu günstigen 0,14 Prozent ein

Frankfurt Der Euro-Rettungsschirm EFSF hat sich am Dienstag frisches Geld für ein halbes Jahr zu sehr günstigen Konditionen beschafft: Für Papiere mit einer Laufzeit von 182 Tagen zahlte der EFSF eine durchschnittliche Rendite von rund 0,14 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte.

Ganz so günstig wie Deutschland kommt der Rettungsfonds jedoch nicht an kurzfristige Mittel: Zuletzt konnte sich der Bund in sehr kurzen Laufzeiten faktisch zum Nulltarif refinanzieren. Eine Auktion von Papieren über ebenfalls ein halbes Jahr hatte Anfang Juni eine Rendite von 0,007 Prozent erzielt. Der EFSF musste weniger Zinsen bieten als vor knapp einem Monat. Damals hatte die Rendite mit 0,2 Prozent noch etwas höher gelegen. Insgesamt nahm der Rettungsschirm rund 1,47 Milliarden Euro mit der Auktion auf. Die Nachfrage blieb robust - sie hätte ausgereicht, um mehr als das Doppelte der Papiere platzieren zu können. Der EFSF tritt regelmässig am Markt in Erscheinung, um sich frische Mittel für die Rettungspakete für Euroländer zu besorgen, die unter den Rettungsschirm geschlüpft sind. Das sind Griechenland, Irland und Portugal. Bei den angekündigten Bankenhilfen für Spanien ist noch nicht geklärt, ob die Gelder aus dem EFSF oder aus dem dauerhaften Krisenfonds ESM fliessen werden.

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