Zum Hauptinhalt springen

Durchsuchung von Mossack Fonseca in Peru

Der Skandal um die Panama Papers hat Peru erreicht: Ein Finanzier der Wahlkampagne von Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori soll Geld versteckt haben.

Der Finanzier von Keiko Fujimori wies jede Verbindung zu Mossack Fonseca zurück: «Fujimori never» auf einer Wand in Peru. (11. April 2016)
Der Finanzier von Keiko Fujimori wies jede Verbindung zu Mossack Fonseca zurück: «Fujimori never» auf einer Wand in Peru. (11. April 2016)
Rodrigo Abd, Keystone

Die peruanischen Steuerbehörden haben Ermittlungen wegen der sogenannten Panama Papers aufgenommen. Rund 20 Beamte der Steuerbehörde SUNAT durchsuchten am Montag das Büro der peruanischen Vertretung der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca und beschlagnahmten Unterlagen.

Zu den in den Panama Papers erwähnten Peruanern mit Firmen in Steuerparadiesen zählt ein prominenter Finanzier der Wahlkampagne Keiko Fujimoris. Die rechtspopulistische Kandidatin hatte am Sonntag in der ersten Runde der Präsidentenwahl gesiegt. Der Finanzier wies jede Verbindung zu Mossack Fonseca zurück.

In Peru veröffentlichte «Ojo Público» die Panama Papers

Die «Süddeutsche Zeitung», das Internationale Konsortium investigativer Journalisten (ICIJ) und zahlreiche andere Zeitungen weltweit hatten über gut 200'000 Briefkastenfirmen berichtet, in denen Politiker und Prominente ihr Vermögen geparkt haben sollen.

Die Unternehmen wurden den Berichten zufolge zum Teil von Mossack Fonseca gegründet. In Peru veröffentlichte das Nachrichtenportal «Ojo Público» mit ICIJ die Panama Papers.

Die panamaische Kanzlei Mossack Fonseca steht im Zentrum der jüngsten Enthüllungen über Hunderttausende Briefkastenfirmen.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch