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Dottikon ES sieht nach höherem Halbjahresverlust Tiefpunkt erreicht

Das Chemieunternehmen Dottikon ES hat den Verlust im ersten Halbjahr ausgeweitet, glaubt nun aber die Talsohle durchschritten zu haben.

Unter dem Strich stand ein Minus von 2,7 Millionen Franken, nach einem Verlust von 2,3 Millionen Fr. in der Vorjahresperiode. Der Betriebsverlust auf EBIT-Ebene weitete sich in der Ende September abgeschlossenen Berichtsperiode von 3,3 Millionen Fr. auf 4,6 Millionen Fr. aus, wie Dottikon ES am Dienstag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um 14 Prozent auf 30,8 Millionen Franken. Das Unternehmen führt dies auf die Auswirkungen der strukturellen Portfoliobereinigung sowie Kostensenkungsanstrengungen zurück. Der starke Franken habe hingegen «weniger Einfluss auf den Preis und somit die Marge gehabt, als eigentlich zu erwarten gewesen wäre». Mit dem neuerlichen Verlust sei nun der voraussichtliche Tiefpunkt erreicht, hiess es weiter. Seit Mitte des ersten Halbjahres seien die Auftragseingänge wieder angestiegen. Deshalb konnte das Unternehmen die Anfang März eingeführte Kurzarbeit per Ende des Halbjahres wieder beenden. Das laufende Geschäftsjahr bezeichnet Dottikon ES als «Übergangsjahr» mit einer Zunahme von neuen Projekten. Das Unternehmen erwartet einen Nettoumsatz «im Rahmen des Vorjahres». Damals summierten sich die Erträge auf 80,1 Millionen Franken. Zudem rechnet Dottikon ES auch im Gesamtjahr mit einem Reinverlust. Dottikon ES ist spezialisiert auf sicherheitskritische chemische Reaktionen und fokussiert sich auf die Synthese von Feinchemikalien für die weltweit wichtigsten Pharmaunternehmen und chemischen Industrien.

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