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Diese Kostenfallen können die Sommerferien verderben

Ob beim Telefonieren, beim Packen oder beim Bezahlen – überall lauern im Ausland Gebühren. Sie liessen sich leicht vermeiden.

Sonnenbaden am Strand: Touristen im britischen Brighton.
Sonnenbaden am Strand: Touristen im britischen Brighton.
ANDY RAIN, Keystone

In diesen Tagen beginnen in vielen Kantonen die Sommerferien. Für zahlreiche Familien steht nun die grösste Ferienreise des Jahres an. Ob beim Planen der Reise, dem Bezahlen oder dem Kofferpacken: Überall lauern Zusatzkosten. Sie können die Freude über die Reise trüben. Mit einigen einfachen Tipps lassen sich die Kostenfallen jedoch einfach umgehen.

Den Flug zum falschen Zeitpunkt buchen

Laut dem Buchungsportal Skyscanner können Reisende bis zu 30 Prozent des Flugpreises sparen, wenn sie ihre Reise zum richtigen Zeitpunkt buchen. Zwischen sechs bis acht Wochen vor dem Abflug soll der beste Zeitpunkt sein. Die Meinungen dazu gehen aber auseinander, auch hängt es von der Destination ab. Beliebte Reiseziele werden besser früh gebucht, weniger beliebte Destinationen werden besser spät gebucht. Wenn man die Nerven dazu hat.

Vermeidbare Zusatzgebühren am Flughafen

Viele Airlines bieten Flüge ohne Gepäck an. Wer über Reiseportale bucht, kann aber einen Tarif ohne Gepäck erwischen und erst beim Check-in merken, dass nun eine Gebühr für den Koffer fällig wird. Teuer wird es auch, wenn das Gepäckstück zu schwer ist. Daher empfiehlt es sich, besonders vor dem Rückflug, das Gepäck zu wiegen. Das gilt auch für das Handgepäck. Davon ist übrigens meistens nur ein Stück erlaubt, jedes weitere kostet extra.

Hotels über Portale buchen

Wer Hotels über die bekannten Portale bucht, kann zu viel bezahlen. Denn viele Häuser bieten auf der eigenen Website günstigere Preise an als auf den Portalen. Ein Vergleich und das Nachfragen beim Hotel kann sich daher lohnen.

Immer wieder das Roaming

Laut dem Online-Vergleichsdienst Moneyland ist das Telefonieren und Surfen mit dem Handy im Ausland trotz den diesjährigen Tarifsenkungen immer noch teuer. Je nach Telecomanbieter sind die Preisunterschiede gross. Günstigere Roaming-Tarife gibt es für die Kunden, die sich bei ihrem Telecomanbieter vor den Ferien geeignete Roaming-Optionen kaufen. In vielen Fällen liessen sich die Kosten mit einer Roaming-Sprachoption oder einem Roaming-Datenpaket gegenüber den Standardtarifen um mehr als 90 Prozent reduzieren, so die Experten. Besonders teuer kann ungewollter Datenverbrauch werden. Daher sollte man Streaming-Apps wie Youtube, Netflix, Spotify und Co. besser nur benutzen, wenn man eine WLAN-Verbindung hat. Es lohnt sich auch, die Combox im Ausland abzuschalten.

Zusatzkosten beim Autovermieter

Beim Abholen des Mietwagens lauern viele Zusatzkosten. Oft werden Versicherungen oder Upgrades angeboten. Wer sich nicht im Klaren darüber ist, was er wirklich braucht, tappt hier in eine Kostenfalle. Vermeidbar ist es auch, das Auto mit zu wenig Treibstoff zurückzubringen. Der Mietwagen muss meist mit dem Füllstand zurückgegeben werden, mit dem er übernommen wurde. Wer sich nicht daran hält, muss mit Zusatzkosten für das Auftanken rechnen.

Unterschätzte Reiseversicherung

Sich eine passende Reiseversicherung zusammenzustellen, ist nicht ganz einfach. Viele Risiken sind bereits über die Kreditkarte, die Krankenkasse oder die Mitgliedschaften in einem Verkehrsclub abgedeckt. Es lohne sich aber, Annullation, Heilungskosten für Reisen ausserhalb Europas, Transport und Rückführung in die Schweiz zu versichern, raten Experten.

Richtig bezahlen und Bargeldbezug

Reisende sollten auf Bargeldbezüge mit Kreditkarten verzichten und stattdessen eine Debitkarte nutzen, empfiehlt der Vergleichsdienst Moneyland. Dies, da Debitkarten wie etwa Maestro oder V Pay für Bargeldbezüge deutlich geringere Gebühren verlangen würden. Kreditkarteninhaber sollten im Ausland nicht in Schweizer Franken, sondern in der jeweiligen Landeswährung zahlen. Ansonsten fallen unter Umständen hohe Zusatzgebühren an. Auch würden viele Schweizer Kreditkartenanbieter mittlerweile auch für Zahlungen in Schweizer Franken im Ausland Bearbeitungsgebühren verlangen. Die britische Prepaid-Karte Revolut ist bei vielen Reisenden immer beliebter. Sie bietet im Vergleich zu vielen Schweizer Karten sehr günstige Tarife an. Für Schweizer ist sie aber noch nicht uneingeschränkt zu empfehlen, weil das Aufladen mit Kosten verbunden sein kann.

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