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«Die WTO ist nicht klinisch tot»

«Was unter den herrschenden geopolitischen Bedingungen möglich war, hat die WTO erreicht»: Karl Brauner, stellvertretender Generaldirektor der Welthandelsorganisation an einer UNCTAD Veranstaltung 2017. Foto: UNCTAD

Herr Brauner, die Welthandelsorganisation WTO erlebt die schlimmste Krise ihrer Geschichte. Wie hoch veranschlagen Sie die Überlebenschance?

Was meinen Sie damit konkret?

Das Berufungsgericht ist nicht mehr beschlussfähig. Regiert jetzt wieder das Faustrecht?

Gibt es einen Ausweg aus der Krise?

«Wir haben ein schwerwiegendes Problem bei der zweiten Instanz der Rechtsprechung.»

Die WTO wurde 1995 gegründet. Wie weit hat sie ihre Ziele erreicht?

Wer profitiert von einer faktisch klinisch toten WTO?

US-Chefunterhändler Robert Lighthizer gilt als Vater der WTO-Demontage. Ist ein Gespräch mit ihm überhaupt möglich?

Welche Folgen hat die aktuelle Situation für einen Kleinstaat wie die Schweiz?

«Eigentlich könnten die USA ganz zufrieden sein mit der WTO.»

Die USA wollen kein Welthandelsgericht.

Was unternehmen Sie, um die WTO zu retten?

Wird die WTO in Zukunft nur noch bilateral tätig sein können?

Wird es die WTO in fünf Jahren noch geben?