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Die sieben Flops von Steve Jobs

Cupertino/New York Nicht alle Produkte, die der bisherige Apple-Chef Steve Jobs auf den Markt brachte, waren erfolgreich.

Im Folgenden ein Überblick über sieben Flops, die unter der Führung des am Mittwoch als CEO von Apple zurückgetretenen Jobs entstanden: 1. Flop: Apple III (1981): Der Nachfolger des sehr erfolgreichen Apple II war für geschäftliche Nutzer gedacht und mit einem entsprechenden Preis versehen. Die Hardware des Computers war unzuverlässig, Apple verlor den Unternehmensmarkt an den PC von IBM, der im gleichen Jahr an den Start ging, sowie einen rapide expandierenden Markt baugleicher Rechner. 2. Flop: Lisa (1983): Der erste kommerziell produzierte Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche kostete bei seinem Start 9995 Dollar und geriet bald in den Schatten des billigeren Macintosh, der ein Jahr später auf den Markt gebracht wurde. 3. Flop: NeXT Computer (1989): Der Computer wurde unter Führung Jobs' kreiert, nachdem dieser aus dem Unternehmen Apple gedrängt worden war. Der PC war zwar in vielerlei Hinsicht seiner Zeit voraus. Allerdings war er zu teuer, um unter Durchschnittsnutzern auf breite Akzeptanz zu stossen. 4. Flop: Puck Mouse (1998): Der neue iMac war das erste grössere Produkt, das nach Jobs Rückkehr zu Apple 1996 kreiert wurde. Der Computer war trotz seiner kleinen, runden Maus ein grosser Erfolg. Die Maus selbst war aber schwer zu benutzen. 5. Flop: The Cube (2000): Der kleine Tischcomputer in einem durchsichtigen Plastikgehäuse gewann zwar Designpreise, war aber wegen seines hohen Preises ein Verkaufsflop. 6. Flop: iTunes-Handy ROKR (2005): Bevor das erfolgreiche iPhone an den Start ging, brachte Apple in Zusammenarbeit mit Motorola das Handy mit dem Namen ROKR heraus. Als Musikabspiel-Gerät konnte es kaum mit dem iPod mithalten - dem tragbaren Mediaplayer von Apple. Das ROKR konnte nur 100 Lieder speichern. Kritiker bemängelten zudem, dass mit dem Handy das Herunterladen von Musik über das Mobilfunknetz nicht möglich war. 7. Flop: Apple TV (2007): Jobs selbst bezeichnete Apple TV später als «Hobby». Die kleine Set-Top-Box wurde an einen Fernseher oder an einen Macintosh von Apple angeschlossen. Mithilfe einer kleinen Fernbedienung konnte der Nutzer Musik und Filme vom PC auf dem Fernseher abspielen. Mit einem Preis von 249 Dollar war Apple TV teuer, zudem war die Inbetriebnahme kompliziert.

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