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Die nächsten Stationen in der Griechenland-Krise

Berlin/Athen Selbst wenn die Euro-Finanzminister am Montag die Freigabe des dringend benötigten 130-Milliarden-Euro- Pakets für Griechenland beschliessen, ist die Krise noch nicht zu Ende.

Der weitere Fahrplan auf dem Weg zur Rettung des von der Staatspleite bedrohten Landes: 22. Februar: Griechenland will den privaten Gläubigern nach Medienberichten das Angebot unterbreiten, ihre Staatsanleihen gegen neue umzutauschen. Die Rede ist von einer Frist bis zum 8. März. Der Umtausch soll dann möglicherweise zwischen dem 8. und 11. März erfolgen. 1./2. März: EU-Gipfel in Brüssel. Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedstaaten werden unter anderem darüber beraten, ob der neue Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) aufgestockt wird. Bisher ist ein Umfang von 500 Milliarden Euro vorgesehen. 8.-11. März: Voraussichtlich in dieser Zeitspanne könnten privat gehaltene Staatsanleihen in neue umgetauscht werden. 20. März: Anleihen Griechenlands über 14,5 Milliarden Euro werden fällig. Da Athen kein Geld hat, um die Schulden zu bezahlen, wäre das Land ohne weitere Hilfen pleite. Im April: Neuwahlen in Griechenland sollen für klare politische Verhältnisse sorgen. Die 17 Euro-Staaten erwarten, dass sich die Parteien über die Neuwahlen hinaus zum Sparen verpflichten.

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