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Die Freihandelsabkommen der Schweiz

Die Schweiz hat bereits eine ganze Reihe von Freihandelsabkommen.

Die Exportwirtschaft profitiert dank solchen Verträgen von tieferen Zöllen und weniger Handelshindernissen. Dies kann zu Wettbewerbsvorteilen führen, die sich direkt auf den Absatz auswirken. Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) entwickelt sich der Exportabsatz in Ländern, mit denen ein Freihandelsabkommen besteht, denn auch dynamischer als jener in Länder ohne ein solches Abkommen. Der wohl wichtigste Vertrag ist auch einer der ältesten, nämlich das Abkommen mit der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) aus dem Jahr 1973. Dieses kommt heute für den Handel mit allen EU-Ländern zur Anwendung. Auch in Asien, das wegen des starken Wachstums als ein Zukunftsmarkt für die Schweizer Wirtschaft gilt, bestehen bereits einzelne Freihandelsabkommen (FHA). Seit 2003 sind nacheinander Abkommen mit Singapur, Südkorea und Japan in Kraft gesetzt worden. Am 1. Oktober kam ein FHA mit Hongkong dazu. Zudem laufen derzeit intensive Verhandlungen mit China - erklärtes Ziel ist es, sich bis Ende Jahr über die Grundzüge des Abkommens geeinigt zu haben. In Verhandlungen steht die Schweiz zudem mit Indonesien, Indien, Thailand, Vietnam sowie neu mit Malaysia. Im europäischen Umfeld bestehen Abkommen mit Mazedonien, Kroatien, Albanien, Serbien, Montenegro und der Ukraine. Um im Mittelmeerraum den eigenen Unternehmen keine Wettbewerbsnachteile gegenüber Konkurrenten aus der EU zuzumuten, hat die Schweiz auch Verträge mit Marokko, Jordanien, Tunesien, dem Libanon und Ägypten. ausgehandelt. FHA gibt's zudem mit der Türkei, mit Israel, mit den palästinensischen Behörden, zahlreichen lateinamerikanischen Ländern, der Südafrikanischen Zollunion und Kanada. Noch nicht in Kraft ist das bereits abgeschlossene Abkommen mit dem Kooperationsrat der Arabischen Golfstaaten. Die meisten der Abkommen sind zusammen mit den Efta-Partnern Norwegen, Island und Liechtenstein ausgehandelt worden. Ausnahme davon sind die Abkommen mit der EU und mit Japan sowie die geplante Vereinbarung mit China, die bilateraler Natur sind. Inhaltlich sind die zahlreichen FHA keineswegs identisch: Je nach Land und Zeitpunkt ihrer Ausarbeitung werden die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ländern unterschiedlich breit abgedeckt.

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