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Deutscher TV-Hersteller Loewe kommt nicht aus der Verlustzone

München Der deutsche Fernsehgerätehersteller Loewe ist auch im ersten Quartal in die Verlustzone gerutscht.

Ein scharfer Wettbewerb nach dem lauen Weihnachtsgeschäft und die langsame Erneuerung der eigenen Produkte machen dem Unternehmen zu schaffen. Loewe nahm daher am Donnerstag seine Umsatzprognose von einen Plus von zehn Prozent für das laufende Jahr zurück und erwartet nur noch ein «moderates Umsatzwachstum». Vor Zinsen und Steuern (Ebit) rechnet der Konzern unverändert mit einem Gewinn. Grund für die revidierte Prognose sind auch mögliche Lieferengpässe durch das Erdbeben in Japan, obwohl das Unternehmen derzeit nicht davon betroffen sei. Im ersten Quartal verbuchte Loewe einen Betriebsverlust von 2,9 Millionen Euro nach einem Gewinn von 800'000 Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz schrumpfte um 16 Prozent auf 61,5 Millionen Euro. Damit hat es das Unternehmen die erhoffte Trendwende noch nicht geschafft. Loewe ist mit seinen Problemen aber nicht allein. Philips hatte Anfang der Woche einen Verkauf seiner Fernsehsparte an den chinesischen Bildschirmfertiger TPV Technology bekanntgegeben und damit auf die anhaltenden Verluste in dem Geschäft reagiert. Auch grosse asiatische Wettbewerber wie Samsung und Toshiba hatten im ersten Quartal den scharfen Konkurrenzkampf und das Beben in Japan zu spüren bekommen.

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