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Deutscher Finanzmakler MLP kommt nur mühsam aus der Krise

Stuttgart Am Finanz- und Versicherungsmakler MLP zieht der kräftige Konjunkturaufschwung in Deutschland bisher spurlos vorbei.

Die Vermittlung von Versicherungspolicen und Finanzdienstleistungen kam im dritten Quartal nur im Schneckentempo voran. Die Provisionserlöse kletterten zum Vorjahr lediglich um drei Prozent auf 104,6 Mio. Euro und liegen damit weit unter dem Niveau von vor der Krise. Nach neun Monaten beläuft sich das Plus bei den kassierten Provisionen auf magere 1 Prozent. Der breiter aufgestellte, mittlerweile zum Lebensversicherer Swiss Life gehörende Konkurrent AWD verzeichnete von Januar bis September bei den Provisionserlösen dagegen ein Plus von 2,8 Prozent. Da sich Geschäftsaussichten in der Branche nur allmählich aufhellen, halten beide Dienstleister die Kostenbremse gedrückt. Bei MLP schnellte die operative Rendite auf Stufe EBIT innert eines Jahres von 3,5 auf 5,1 Prozent hoch. Die Swiss-Life-Tochter AWD erwirtschaftete nach den Verlusten im Vorjahr wieder eine operative Marge von 7,4 Prozent. 2008 hatte Swiss Life versucht, neben AWD auch MLP zu übernehmen. Dies gelang dem Lebensversicherungskonzern allerdings nicht. Noch immer ist Swiss Life aber an MLP beteiligt, ihr Anteil am deutschen Finanzmakler ist im Dezember 2009 aber unter 10 Prozent gefallen.

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