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Deutsche Konjunkturdaten beflügeln Wall Street

New York Ermutigende Konjunkturdaten aus Deutschland und China haben den US-Börsen am Mittwoch Auftrieb gegeben.

Auch die Hoffnung auf eine baldige Einigung im Gerangel um Griechenlands Schuldenschnitt sorgte für Optimismus: Finanzwerte standen auf den Einkaufszetteln. Der Expansionskurs des weltgrössten Internethändlers Amazon.com konnte Börsianer dagegen nicht überzeugen: Das Papier stürzte ab. Die Märkte zeigten sich insgesamt nervös; nicht zuletzt, weil die US- Quartalsbilanzen in der Summe bisher nur durchwachsen waren und vom viel beachteten Arbeitsmarkt des Landes eher enttäuschende Nachrichten kommen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 12'716 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte das Marktbarometer zwischen 12'632 und 12'784 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1324 Punkten, ein Plus von 0,9 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,2 Prozent und ging mit 2848 Punkten aus dem Handel. In Deutschland schloss der Dax mit einem Plus von 2,4 Prozent bei 6616 Punkten. Die Hoffnung auf eine Einigung bei den griechischen Schuldengesprächen brachte Finanztitel auf Trab. So notierten die in den USA gelisteten Aktien der Deutschen Bank mehr als vier Prozent höher, während es für die Citigroup 2,9 Prozent nach oben ging. Morgan Stanley wurde zudem von Facebook als eines der Geldhäuser ausgewählt, das den mit Spannung erwarteten Börsengang des Online- Netzwerkers begleiten soll. Morgan-Stanley-Papiere stiegen um knapp vier Prozent. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, steht der Startschuss für den Facebook-Börsengang unmittelbar bevor.

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