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Deutsche Börse klagt gegen EU-Nein zu Fusionsplänen

Frankfurt Die Deutsche Börse hat eine Klage gegen das Nein der Europäischen Kommission zu den Fusionsplänen mit dem US- Konkurrenten NYSE Euronext angekündigt.

Die Deutsche Börse AG habe entschieden, beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg Klage einzureichen, teilte ein Sprecher am Montagabend mit. Bei der NYSE Euronext stand eine Entscheidung über eine mögliche Klage noch aus, wie am Dienstag aus informierten Kreisen verlautete. «Mehrere Aspekte» der Entscheidung der Europäischen Kommission, den Zusammenschluss zu untersagen, seien «fehlerhaft», begründete der Sprecher der Deutschen Börse die Klage. Ein Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia kündigte an, die Kommission werde ihre Entscheidung vor dem Gericht verteidigen. «Das war genau die richtige Entscheidung, weil es im Falle einer Fusion ein Quasi-Monopol gegeben hätte.» Die Europäische Kommission hatte Anfang Februar wegen kartellrechtlicher Bedenken die Fusion der Börsen in Frankfurt am Main und New York untersagt. Durch das Zusammengehen wäre der grösste Börsenbetreiber weltweit mit Standorten in Frankfurt am Main, New York, Paris, Lissabon, Amsterdam und Brüssel entstanden. Nach dem Veto der EU-Kommission liessen die Deutsche Börse und NYSE Euronext ihre Fusionspläne fallen.

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