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Detailhändler Dufry hat nicht gegen Börsenregeln verstossen

Der Detailhändler Dufry hat seine Pflichten zur Offenlegung von Management-Transaktionen nicht verletzt.

Zu diesem Schluss kommt die Schweizer Börsenaufsicht am Donnerstag nach Abschluss ihrer im Januar gestarteten Untersuchung. Dufry war vorgeworfen worden, zwei Transaktionen zu spät offengelegt zu haben. Die erste in der Höhe von 11 Millionen Fr. war von einem Verwaltungsratsmitglied getätigt worden und vom Unternehmen mit einer Verspätung von bis zu 30 Tagen gemeldet worden. Die zweite in der Höhe von 3 Millionen Fr. wurde von einem Mitglied der Geschäftsleitung getätigt und mit mehreren Monaten Verzug gemeldet. Das Unternehmen selbst hatte in der Folge die beiden meldepflichtigen Personen verwarnt. Die SIX Exchange Regulation erklärte nun, diese Verwarnungen seien in Übereinstimmung mit den geltenden Börsenregeln erfolgt. Dass sie erst ausgesprochen wurden, als das Sanktionsverfahren gegen Dufry bereits lief, könne der Firma nicht zur Last gelegt werden. Weiter urteilte die Börsenaufsicht, die Pflicht eines börsenkotierten Unternehmens zum Vorgehen gegen eine meldepflichtige Person bestehe nur dann, wenn es zu wiederholten Verletzungen durch dieselbe Person gekommen sei. Mit der Offenlegung der Management-Transaktionen sollen Marktmissbräuche verhütet werden. Unter anderem sind die Unternehmen verpflichtet, die Transaktionen innert drei Börsentagen der Börsenaufsicht zu melden und zu veröffentlichen.

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