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Der Grüne Punkt wechselt den Besitzer

Köln Das deutsche Abfallsammelsystem «Der Grüne Punkt» wechselt den Besitzer: Der US-Investor KKR reichte das Duale System Deutschland (DSD) an das Management des Unternehmens weiter, wie DSD am Donnerstag mitteilte.

Der Kaufpreis liegt Branchenkreisen zufolge im niedrigen dreistelligen Bereich - Kohlberg, Kravis Roberts & Co (KKR) hatte vor knapp sechs Jahren 260 Mio. Euro für DSD bezahlt. Das DSD war 1990 als Selbsthilfesystem von Handel und Unternehmen gegründet worden, die in Deutschland seit 1991 verpflichtet sind, Verpackungsabfall zurückzunehmen. Das erledigt DSD für sie und erhält dafür Lizenzgebühren zur Nutzung des Grünen Punktes. Zunächst war DSD alleine auf dem deutschen Markt, den es heute noch mit einem Anteil von 50 bis 55 Prozent beherrscht, wie ein Sprecher sagte. Nachdem die deutsche Kartellbehörde gedroht hatte, das Unternehmen zu zerschlagen, übernahm KKR Anfang 2005 DSD. Gleichzeitig begann die Marktöffnung auch für andere Unternehmen.

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