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Defensive Titel verhindern grössere Verluste des SMI

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Freitag mit leichteren Kursen beendet.

Dennoch ergab sich über die gesamte Woche zum zweiten Mal in Folge ein Plus. Nach freundlichem Start am Morgen fiel der Swiss Market Index (SMI) bald in den Bereich des Vortagesschlusses zurück. Am Nachmittag zogen die US-Arbeitsmarktdaten die Aktien noch etwas nach unten. Vor allem der defensive Charakter des SMI verhinderte dabei ein tieferes Abrutschen in die Minuszone. Die Daten aus den USA fielen insgesamt enttäuschend aus, vor allem da weniger neue Stellen als erwartet geschaffen wurden. Mit den schwachen Daten könnte die konjunkturelle Zuversicht der Marktteilnehmer weiter nachlassen. Das wichtigste Schweizer Bankenbarometer SMI gab 0,30 Prozent auf 6183,67 Punkte nach. Im Wochenvergleich ergab sich dennoch ein klares Plus von 1,9 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 0,39 Prozent auf 5736,32 Punkte. Grösste Verlierer waren Nobel Biocare (-3,3 Prozent), nachdem das Unternehmen den Abgang des Finanzchefs bekanntgeben musste. Dirk Kirsten verlässt das Unternehmen per Ende Januar 2013. Der Abgang könnte einmal mehr Fragen über ein Gelingen des Turnarounds aufwerfen. Mit den wieder steigenden Konjunktursorgen verzeichneten auch einige Finanzwerte deutlichere Abgaben, allen voran UBS (-2,9 Prozent), Swiss Life (-2,8 Prozent) und CS (-2,4 Prozent). Die Titel des Versicherers Swiss Re (-0,1 Prozent) hielten sich dagegen etwas besser, nachdem HSBC das Kursziel für die Titel auf 67 von zuvor 60 Franken erhöht hatte, bei einem unveränderten Rating «Neutral». Zur grossen Mehrheit der Verlierer gehörten weiter konjunktursensitive Papiere wie jene des Uhrenkonzerns Swatch (-2,9 Prozent), des Computerzubehörherstellers Logitech (-2,5 Prozent) oder des Stellenvermittlers Adecco (-1,9 Prozent), die nach den Arbeitsmarktdaten aus den USA noch einmal etwas tiefer nach unten gerutscht sind. Die kleine Schar der Gewinner wurde von den Aktien des Warenprüfkonzerns SGS ( 0,4 Prozent) und Nahrungsmittelherstellers Nestlé ( 0,5 Prozent) angeführt. Nebst Nestlé sorgten auch die Pharmatitel Novartis und Roche (je 0,2 Prozent) dafür, dass der Gesamtmarkt im Zuge der Gewinnmitnahmen keinen grösseren Schaden erlitt.

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