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Das Zögern und Zittern der Schweizer Banken hält an

Bis gestern mussten die Schweizer Banken der Finanzaufsichtsbehörde (Finma) mitteilen, ob sie am US-Programm zur Bereinigung des Steuerstreits teilnehmen. Kaum jemand will die Karten aufdecken.

Bruno Schletti und Stefan Schürer
Sich schuldig bekennen oder Risiken eingehen?: Am Zürcher Paradeplatz gibt man sich bedeckt.
Sich schuldig bekennen oder Risiken eingehen?: Am Zürcher Paradeplatz gibt man sich bedeckt.
Alessandro Della Bella, Keystone

Mitmachen oder abseitsstehen? Das ist die Frage, die kaum jemand beantworten mochte. Ausnahme sind bisher drei Banken. Die Valiant Bank gab gestern schon bekannt, dass sie am US-Programm zur Bereinigung des Steuerstreits teilnimmt – und zwar in Kategorie 2. Diese Kategorie ist für Banken gedacht, die im Geschäft mit US-Kunden mutmasslich gegen amerikanisches Steuerrecht verstossen haben. Gruppe 3 ist für jene Banken vorgesehen, die sich im Geschäft mit US-Kunden nichts vorzuwerfen haben, Gruppe 4 für die harmlosen Fälle. In Kategorie 1 sind jene 14 Banken, gegen die die USA seit längerem ermitteln.

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