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Weniger EU-Forschungsgelder

Mit dem alten Eurokurs budgetiert, nach dem neuen bezahlt: Die Schweizer Forschung leidet unter dem Kursanstieg des Frankens – doch die Folgen der Masseneinwanderungsinitiative dämpfen den Schock.

Bei Projekten, die direkt vom EU-Forschungsprogramm bezahlt werden, muss mit Einbussen von rund 20 Prozent gerechnet werden. Symbolbild: Barbara Jung
Bei Projekten, die direkt vom EU-Forschungsprogramm bezahlt werden, muss mit Einbussen von rund 20 Prozent gerechnet werden. Symbolbild: Barbara Jung

Der Entscheid der Schweizer Nationalbank, den Mindestkurs des Schweizer Frankens nicht mehr zu stützen, trifft auch die Schweizer Forschung. Wer in den letzten Jahren von EU-Forschungsgeldern profitieren wollte, budgetierte grundsätzlich mit einem Wechselkurs von 1.20 Franken. Das ging bis zum 15. Januar gut. Doch nun muss bei Projekten, die direkt vom EU-Forschungsprogramm bezahlt werden, mit Einbussen von rund 20 Prozent gerechnet werden. «Jene Forschenden und KMU, die von der direkten EU-Finanzierung abhängig sind, trifft es nun besonders hart», sagt Martin Kern, Wissenschaftlicher Berater beim Staatssekretariat für Forschung, Bildung und Innovation (SBFI).

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