Zum Hauptinhalt springen

SBB-Tickets bis zu 20 Prozent billiger

Wer mit dem Zug ins Ausland fährt, zahlt ab dem kommenden Monat um bis zu einen Fünftel weniger. Uhren dürften in der Eurozone hingegen teurer werden. Swatch-Chef Nick Hayek plant Preiserhöhungen.

Ab 1. Februar gilt ein Euro-Franken-Kurs von 1:1: Eine SBB-Zugbegleiterin bei der Kontrolle eines elektronischen Billets in einem ICN der SBB. (29. Mai 2013)
Ab 1. Februar gilt ein Euro-Franken-Kurs von 1:1: Eine SBB-Zugbegleiterin bei der Kontrolle eines elektronischen Billets in einem ICN der SBB. (29. Mai 2013)
Christian Beutler, Keystone

Die SBB reagiert mit einer Preisreduktion für internationale Billette auf den erstarkten Franken. In der Regel passt die SBB den Umrechnungskurs für Billettpreise im internationalen Verkehr quartalsweise an. Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Frankenkurses würden die Preise aber ausserordentlich am 1. Februar 2015 angepasst, sagte SBB-Sprecher Michael Ginsig gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Direktverbindungen nach Italien und Frankreich würden dadurch um rund 18 Prozent günstiger. Dieselbe Preisreduktion gelte auf dem ausländischen Streckenabschnitt bei Tickets nach Deutschland und Österreich, sagte Ginsig weiter.

Aktuell berechnet die SBB den Preis der internationalen Billette mit einem Euro-Kurs von 1.23. Ab dem 1. Februar gilt ein Kurs von 1.00.

Uhrenkonzerne planen Preiserhöhungen

Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) von vergangener Woche, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, dürfte hingegen zu höheren Uhrenpreisen in der Eurozone führen. So plant beispielsweise die Swatch Group bei einigen Marken eine Preiserhöhung um 10 Prozent.

Die Swatch Group will die Preise für gewisse Marken zwischen um 5 bis 10 Prozent erhöhen, wie Swatch-Chef Nick Hayek am Dienstag gegenüber der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg erklärte. So dürften die Preise etwa für teure Uhren der Nobelmarken Breguet und Blancpain angehoben werden, aber auch die Marken aus dem mittleren Preissegment wie Omega oder Longines dürften davon betroffen sein.

Neben Swatch plant auch der Luxusgüterkonzern Richemont Preiserhöhungen im Euroraum. Geplant seien Aufschläge 5 bis 7 Prozent bei den Euro-Preisen, wie im Rahmen der derzeit in Genf laufenden Uhrenmesse bei dem Unternehmen bekannt wurde.

SDA/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch