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Crédit Agricole verdient überraschend gut

Paris Das Griechenland-Geschäft hat die französische Grossbank Crédit Agricole im zweiten Quartal 2011 nicht so stark belastet wie befürchtet.

Der Gewinn ist zwar um 11 Prozent auf 339 Millionen Euro gesunken, teilte die Grossbank am Donnerstag mit. Analysten hatten jedoch mit einem deutlich stärkeren Gewinneinbruch gerechnet. Abgesehen von den Schwierigkeiten in Griechenland lief das operative Geschäft der Bank gut. Die Erträge legten sogar um 1,1 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. Dies ist nach Angaben der Bank der höchste Quartalswert seit dem Börsengang im Dezember 2001. Experten hatten hier mit einem Rückgang gerechnet. Crédit Agricole gehört mehrheitlich 39 französischen Genossenschaftsbanken. Die Aktie der Bank zählte im August an der Börse mit einem Abschlag von rund 35 Prozent zu den grössten Verlierern des Sektors. Grund dafür ist neben ihrem starken Engagement in Griechenland auch ihre Präsenz in Italien.

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