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China-Sorgen stoppen Gewinnserie an der Wall Street

New York Die US-Börsen haben am Dienstag nach der jüngsten Rally eine Verschnaufpause eingelegt und leichte Kursverluste verbucht.

Neue Hinweise auf einen Konjunkturabschwung in China hätten einige Anleger zu Gewinnmitnahmen veranlasst, sagten Händler. So prognostizierte der weltgrösste Bergbaukonzern BHP Billiton eine abebbende Zunahme der Eisenerz-Nachfrage, weil die Regierung in Peking die boomende chinesische Wirtschaft auf einen langsameren, nachhaltigeren Wachstumspfad führen wolle. Analysten äusserten sich jedoch zuversichtlich, dass der seit Monaten anhaltende Aufwärtstrend an der Wall Street noch nicht zu Ende ist. Die Gewinnserie seit Jahresbeginn hatte den S&P-Index zuletzt auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren und damit ein Niveau getragen, das nur noch etwa zehn Prozent unter seinem Allzeit-Hoch von Oktober 2007 liegt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Dienstag 0,5 Prozent schwächer bei 13'170 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 büsste 0,3 Prozent auf 1405 Zähler ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,1 Prozent auf 3074 Punkte. Zu den Gewinnern gehörte der berühmte Juwelier Tiffany, der die Anleger mit glänzenden Geschäftsaussichten vor allem in Asien entzückte. Der Schmuckhersteller rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von zehn Prozent, was der Markt mit einem Kursplus von 6,7 Prozent honorierte. Die Aktie des weltgrössten Onlinehändlers Amazon gewann 3,7 Prozent. Die Anleger begrüssten damit die am Vorabend bekanntgebene Übernahme des Spezialisten für Lagerhaus-Roboter, Kiva Systems, für 775 Millionen Dollar. Der Software-Konzern Adobe enttäuschte dagegen mit seinen Umsatzzahlen. Der Kurs des Photoshop- und Acrobat-Entwicklers büsste deshalb fast vier Prozent ein.

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