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China-Daten grenzen Verluste an Asiens Börsen ein

Tokio Asiens Börsen sind mit Verlusten in die Woche gestartet.

Für wenig Auftrieb sorgten Konjunkturdaten aus China. Zwar stabilisierte sich die Industrie in der Volksrepublik im April laut HSBC-Einkaufsmanagerindex etwas, jedoch fiel das Plus nicht hoch genug aus, um Börsianer zu begeistern. Trotz des Anstiegs lag der Index den sechsten Monat in Folge unter der Marke von 50 Zählern, die Wachstum signalisiert. Etwas Unterstützung kam auch vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Die immense Aufstockung der Feuerkraft der Institution konnte jedoch nur vorübergehend beruhigen. Viele sehen allerdings in der Ausweitung der Ressourcen nur einen Schritt, um sich Zeit zur Lösung der europäischen Schuldenkrise zu erkaufen. In Japan sorgte ein Bericht der Zeitung «Asahi Shimbun» für Bewegung am Markt. Demnach erwägt die Bank of Japan auch Bonds mit längerer Laufzeit zu erwerben, als sie bisher angekauft hat. Daraufhin brachten Investoren Terminkontrakte auf den Markt und erwarben fünfjährige japanische Staatsanleihen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 9542 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index büsste 0,3 Punkte auf 809 Zähler ein. Auch alle anderen Märkte wie Taiwan, Shanghai, Südkorea, Australien und Singapur verzeichneten Verluste. In Taiwan gehörte Schwergewicht Hon Hai zu den grössten Verlierern. Bei den Einzelwerten in Japan stand Mitsui Chemicals im Mittelpunkt. Die Papiere gaben 0,4 Prozent nach. Der Konzern gab zuvor bekannt, dass sich in einer seiner Fabriken eine Explosion ereignet habe, bei der ein Angestellter getötet und 20 verletzt worden seien. Gegen den Trend legte der Getränkehersteller Yakult Honsha kräftig um knapp 12 Prozent zu. Nach einem Medienbericht will der französische Marktriese Danone seinen Anteil auf 28 von 20 Prozent aufstocken.

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