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China will nächstes Jahr Investoren-Delegation nach Europa schicken

Peking Die chinesische Regierung will im kommenden Jahr eine Delegation von Investoren nach Europa schicken.

Einige europäische Länder seien mit der Schuldenkrise konfrontiert und hofften darauf, ihr Vermögen in bares Geld umzuwandeln, zitierte die Zeitung «Global Times» am Dienstag den chinesischen Handelsminister Chen Deming. «Daher möchten wir noch mehr chinesische Unternehmen dazu ermuntern, europäische Unternehmen zu erwerben», sagte er demnach am Montag auf einer Konferenz in Peking. China sei bereit, seinen Markt zu öffnen, «beispielsweise im Finanzsektor», sagte Chen der Zeitung zufolge. Die europäischen Länder müssten diesbezüglich aber ebenfalls zu Zugeständnissen bereit sein. Der Minister liess aber offen, welche Länder die Delegation bereisen will und in welchem Umfang Investitionen in Europa geplant sind. Erst am Montag war bekanntgeworden, dass der billionenschwere chinesische Staatsfonds CIC künftig Geld in die europäische und US- Infrastruktur stecken will. Diese benötige «dringend Investitionen», sagte CIC-Chef Lou Jiwei der Tageszeitung «Financial Times». Der chinesische Staatsfonds wurde im Jahr 2007 gegründet, um die hohen Währungsreserven der Volksrepublik zu verwalten. Ende September umfasste er 3,2 Billionen Dollar.

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