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China kürzt Vergütung für Solarstrom

Peking In China setzt die Regierung den Rotstift bei der Solarförderung an: Investoren sollen 2012 sieben Yuan (rund 1 Franken) je Watt erhalten, wie das Finanzministerium am Mittwoch mitteilte.

Im Vorjahr erhielten sie umgerechnet 15 bis 30 Rappen mehr. 2010 konnten Investoren noch mit neun Yuan (1.30 Franken) je Watt für Solaranlagen mit Modulen auf Basis von Solarsilizium und acht Yuan (1.15 Franken) je Watt für Dünnschichtmodule rechnen. Mit dem 2009 begonnenen Programm finanzierte die Regierung etwa die Hälfte aller Investitionen in Solaranlagen. Im August vergangenen Jahres führte sie dann eine Vergütung für ins Netz eingespeisten Solarstrom ein. Die Kapazitäten verdreifachten sich daraufhin auf drei Gigawatt. In der Schweiz hat das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) gleichentags einen ähnlichen Entscheid gefällt. Da die Stromproduktion mittels Photovoltaik immer billiger wird, hat das Departement den entsprechenden Vergütungssatz der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) um 10 Prozent gesenkt.

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