Zum Hauptinhalt springen

China erklärt Schaffung von Arbeitsplätzen zur Priorität

Peking China wird der Schaffung von Arbeitsplätzen eine grössere Dringlichkeit einräumen als bisher.

Angesichts der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und der nachlassenden Nachfrage aus dem Ausland müssten die grössten Anstrengungen unternommen werden, um für mehr Beschäftigung zu sorgen. Ministerpräsident Wen Jiabao äusserte sich bei einem Besuch in der südlichen Region Guangxi, wie die Parteizeitung «Renmin Ribao» am Sonntag berichtete. Zu diesen Anstrengungen gehörten eine angemessene Wachstumsrate, die Unterstützung arbeitsintensiver Industrien sowie Hilfen für kleinere und private Unternehmen. Wen äusserte sich nicht zur Wechselkursproblematik. Die Regierung befürchtet, dass Arbeitsplätze in der Exportindustrie in Gefahr geraten, sollte China dem Druck der USA nachgeben und eine Aufwertung des Yuan zulassen. Die Lebensbedingungen sollten bei der Festsetzung der makroökonomischen Politik eine grössere Rolle spielen, da diese die «soziale Harmonie und Stabilität» beeinflusse, sagte Wen. Im südchinesischen Shenzhen traten einige von 2000 Mitarbeitern einer Fabrik des japanischen Uhrenherstellers Citizen in Streik, um gegen schlechte Arbeitsbedingungen zu protestieren. Die Zeitung «Sing Tao» berichtete, einige streikende Arbeiter seien nach deren Darstellung geschlagen worden. Auch sei ihnen ihr zustehender Lohn nicht mehr ausbezahlt worden. In der Industrieregion ist es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Streiks von Arbeitern gekommen, die gegen niedrige Bezahlung, gestiegene Preise und schwere Arbeitsbedingungen protestieren.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch