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Britische Notenbank schliesst Konjunkturspritzen nicht aus

London Trotz erhöhter Inflationsrisiken schliesst die Bank von England (BoE) weitere Konjunkturspritzen nicht aus.

«Der geldpolitische Ausschuss hat den Glauben an Anleihenkäufe als geldpolitisches Instrument nicht verloren», sagte BoE-Chef Mervyn King am Mittwoch bei der Vorstellung des Inflationsberichts. Das Komitee habe auch noch nicht entschieden, dass es keine Ankäufe mehr geben werde, betonte der Notenbankchef. Die BoE rechnet damit, dass der Inflationsdruck in den kommenden 18 Monaten höher sein wird als noch im August angenommen. Diese Gefahren hätten die Notenbank bewogen, ihre Anleihenkäufe im November einzustellen. Grossbritannien sehe sich noch «eine Zeit lang» mit der unschönen Aussicht konfrontiert, dass sich die Wirtschaft nur schwach erhole und die Jahresteuerung über dem Zielwert der Notenbank von zwei Prozent verharre. Die Wirtschaft war im dritten Quartal um ein Prozent gewachsen und hat die Rezession damit hinter sich gelassen. Vor Wochenfrist hatte die Zentralbank erklärt, das Volumen der Staatsanleihenkäufe nicht über das ausgeschöpfte Volumen von 375 Milliarden Pfund hinaus auszudehnen. Anfang Juli hatte die BoE beschlossen, das Programm zur Konjunkturstimulierung um 50 Milliarden Pfund aufzustocken.

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