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Braucht es eine neue Euro-Kursuntergrenze?

Viele fürchten eine schleichende Deindustrialisierung. Die Schweiz verliert an Attraktivität.

Starker Franken: Die Investitionen in der Schweiz haben «deutlich nachgelassen».
Starker Franken: Die Investitionen in der Schweiz haben «deutlich nachgelassen».
Gaëtan Bally, Keystone

Heute debattiert der Nationalrat über steigende Arbeitslosenzahlen, sinkende Investitionen und die allgemeine Wirtschaftsschwäche der Schweiz im Vergleich zu Europa. Eine Frage wird sein, ob der Staat sich engagieren soll.

Die Wirtschaftsanalyse der Credit Suisse zog gestern Bilanz nach einem Jahr Frankenstärke. Ihr Fazit: Es bestehe «ein schleichender Trend zur abnehmenden Begeisterung für den Standort Schweiz», sagte CS-Ökonomin Bettina Rutschi Ostermann. Eine «Massenverlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland» sei zwar nicht im Gange, aber sie nehme «graduell zu». Die Höhe der Investitionen habe «deutlich nachgelassen», die Arbeitslosigkeit nehme leicht zu und treffe jetzt «ähnlich verteilt alle Sektoren» – ausser die Pharma und Chemie. Mehr Arbeitslose in der Schweiz sei definitiv kein vorübergehendes Phänomen mehr, dies zeige die kleine Zahl von Kurzarbeitsgesuchen. Gerät die Nationalbank jetzt erneut unter Zugzwang?

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