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BPG wegen Rückstellungen in die roten Zahlen gerutscht

Die Genfer Privatbank BPG ist wegen der Bildung von Rückstellungen in den ersten neun Monaten des Jahres in die roten Zahlen gerutscht.

Gemäss einer Medienmitteilung vom Freitag beläuft sich der Verlust auf 2,1 Mio. Euro (rund 3,1 Mio. Franken). Die Rückstellungen stehen gemäss Angaben der Bank vor allem in Zusammenhang mit der Schliessung von alten Konten der Bank. Die an der Schweizer Börse kotierte BPG (Banque Profil de Gestion) ist das Nachfolgeinstitut der Société Bancaire Privée. Diese wurde im Herbst 2007 auf Druck der damaligen Eidg. Bankenkommission (EBK) an die italienische Banca Profilo verkauft. Die EBK hatte zuvor erhebliche Mängel in der Organisation der Bank und im Zusammenhang mit der Gewähr einer einwandfreien Geschäftsführung festgestellt. Bereits 2009 hatte die Bank aufgrund von Wertberichtigungen und Rückstellungen einen Verlust von 2,6 Mio. Fr. hinnehmen müssen. Für die erste Hälfte des laufenden Jahres hat die BPG einen Gewinn von 400'000 Fr. vermeldet.

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