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Biotechfirma Cytos dank Verkauf mit geringerem Verlust

Das Zürcher Pharmaunternehmen Cytos hat 2010 seinen Verlust auf 1,5 Millionen

Fr. reduziert. Der Umsatz erhöhte sich von 9,1 Millionen auf 22,3 Millionen Franken. 20,9 Millionen Fr. davon stammen aus dem Verkauf einer Technologie und 1 Millionen aus Lizenzeinnahmen. Der Mittelverbrauch für den Betrieb sank von 2,5 Millionen pro Monat im Vorjahr auf noch 1,9 Millionen Franken, wie Cytos am Donnerstagmorgen mitteilte. 2009 war ein Verlust von 24,8 Millionen Fr. angefallen. Basierend auf der aktuellen Finanzplanung sieht sich das Unternehmen bis anfangs 2012 finanziert. Die zur Verfügung stehenden Mittel bezifferte Cytos auf 48,4 Millionen Franken. Um eine im Februar 2012 fällige Wandelanleihe zurückzuzahlen, seien aber weitere Finanzierungen durch Lizenzabkommen, den Verkauf von Aktiven oder die Ausgabe neuer Aktien nötig. 22,8 Prozent der ausstehenden Wandelanleihe oder 16 Millionen Fr. hat Cytos 2010 zurückgekauft. Das Unternehmen zählte letztes Jahr 81 Vollzeitstellen nach 85 im Vorjahr. Cytos ging im abgeschlossenen Geschäftsjahr mit einer Firma in Singapur eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Grippeimpfung ein, erhielt aus den USA einen Untervertrag zur präklinischen Entwicklung eines Malariaimpfstoffs und arbeitete zusammen mit Novartis weiter an einer Raucherimpfung. Bei der verkauften Technologie handelt es sich um eine Plattform zur Entdeckung monoklonaler Antikörper bei Infektionskrankheiten.

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